Spannungsprüfer im Einsatz an einer Elektroinstallation.
Schutzkonzept für den Verteiler

ÜBERSPANNUNGSSCHUTZFRANKFURT

Ein Blitzeinschlag muss das Haus nicht treffen, um Elektronik zu zerstören — eine Schaltüberspannung im Netz reicht. Wir bauen ein mehrstufiges SPD-Konzept nach DIN VDE 0100-534 in Ihren Verteiler ein und schützen Bürotechnik, Netzwerk und PV-Anlage dort, wo es wirkt.

Typische Anlässe

Wann ein Verteiler ohne Überspannungsschutz zum Problem wird

Diese Situationen führen bei uns am häufigsten zur Nachrüstung.

Geräteschäden nach Gewitter

Nach einer Schaltüberspannung im Netz sind mehrere Geräte gleichzeitig defekt — ein klassisches Anzeichen für fehlenden oder unzureichenden Schutz im Verteiler.

Netzwerktechnik ausgefallen

Router, Switches und angeschlossene IT-Technik reagieren auf Überspannungen besonders empfindlich, gerade in Büroetagen mit dichter Verkabelung.

PV-Anlage ohne SPD

Photovoltaik bringt zusätzliche Leitungslängen auf dem Dach mit — ohne DC- und AC-seitigen Überspannungsschutz ein unnötiges Risiko für den Wechselrichter.

Verteiler ohne Schutzgerät

Bei der Begutachtung zeigt sich: kein SPD verbaut, meist weil der Verteiler aus der Zeit vor der Normänderung 2016 stammt.

Zwei verschiedene Themen

Innerer Überspannungsschutz und äußerer Blitzschutz

Die Begriffe werden häufig verwechselt, meinen aber zwei getrennte Gewerke.

Innerer Überspannungsschutz (unser Leistungsbereich)

  • SPD-Geräte (Typ 1/2/3) im Verteiler bzw. an der Unterverteilung
  • Schützt Leitungen und angeschlossene Elektronik vor Blitz- und Schaltüberspannungen
  • Auswahl und Errichtung nach DIN VDE 0100-534, nur durch Elektrofachkraft

Äußerer Blitzschutz (eigenes Gewerk)

  • Fangeinrichtung, Ableitung und Erdung am Gebäude selbst (LPS)
  • Leitet einen direkten Blitzeinschlag kontrolliert ins Erdreich ab
  • Wird von auf Blitzschutz spezialisierten Fachbetrieben geplant und errichtet
Leistungsumfang

Was zum SPD-Einbau gehört

Von der Auswahl der passenden Schutzgeräte bis zur geprüften Funktion im Betrieb.

SPD-Auswahl

Geeignete Schutzgeräte je Einbauort und Netzform bestimmen, abgestimmt auf den vorhandenen Verteiler.

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Einbau im Verteiler

Montage und Verdrahtung der Schutzgeräte im Zählerschrank bzw. in der Unterverteilung.

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Mehrstufiges Konzept

Typ 1 am Einspeisepunkt, Typ 2 in der Verteilung, Typ 3 am Endgerät — koordiniert nach DIN VDE 0100-534.

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Funktionsprüfung

Nach dem Einbau wird die Funktion der Schutzgeräte geprüft und dokumentiert.

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Pflicht für Neuanlagen — kein Nachrüstzwang für Bestand

Seit DIN VDE 0100-443/-534 (verbindlich für neue Anlagen und wesentliche Erweiterungen ab dem 15.12.2018) ist Überspannungsschutz für Neuanlagen und wesentliche Erweiterungen in der Regel Pflicht, auch im privaten Wohnungsbau. Für unveränderten Bestand besteht kein zwingender Nachrüstzwang — eine Nachrüstung ist aber dringend zu empfehlen, insbesondere bei Geräteschäden in der Vergangenheit oder vor einer Photovoltaik-Installation. Wir ordnen Ihren konkreten Fall ehrlich ein, statt pauschal eine Pflicht zu behaupten, die für Bestandsanlagen so nicht besteht.

0176 42876194
Ablauf

Vom Verteiler zum geprüften Schutzkonzept

Fünf Schritte, ohne feste Zeitzusage.

1

Verteiler begutachten

Zustand des Verteilers, vorhandene Reserveplätze und Netzform vor Ort prüfen.

2

Schutzkonzept festlegen

Passende SPD-Stufen (Typ 1/2/3) je nach Einbauort und Anlage bestimmen.

3

SPD einbauen

Schutzgeräte im Zählerschrank bzw. in der Unterverteilung montieren und verdrahten.

4

Prüfen

Funktion der eingebauten Schutzgeräte messen und kontrollieren.

5

Dokumentieren

Ergebnis und verbautes Schutzkonzept nachvollziehbar festhalten.

Kostenlos & unverbindlich

Erst prüfen, ob der Verteiler ein SPD überhaupt aufnehmen kann

Alter und Reserve des vorhandenen Verteilers entscheiden, ob ein SPD direkt eingebaut werden kann oder erst Platz geschaffen werden muss. Das klären wir kostenlos und unverbindlich am Telefon — Zugang, Anlagenalter und die betroffenen Stromkreise besprechen wir dabei ebenfalls.

Kostenlose Beratung0176 42876194
Ehrlich eingeordnet

Differenzierung statt Pauschalpflicht-Behauptung

Wir sagen Ihnen, was für Ihre konkrete Anlage gilt — nicht, was am einfachsten zu verkaufen wäre.

Neuanlage oder Bestand

Wir prüfen, ob Ihre Anlage unter die Pflicht für Neuanlagen und wesentliche Erweiterungen fällt oder als Bestand ohne Nachrüstzwang gilt.

Steckerleiste ersetzt kein Konzept

Eine Überspannungs-Steckdosenleiste am Schreibtisch schützt ein Gerät — sie ersetzt kein mehrstufiges Konzept im Verteiler.

Innen und außen getrennt

Wer einen Blitzableiter am Dach sucht, braucht ein anderes Gewerk als den inneren Überspannungsschutz im Verteiler — wir ordnen ein und verweisen ehrlich.

Spannungsprüfer im Einsatz an einer Elektroinstallation.
Frankfurter Blick

Hohe Elektronikdichte trifft auf Verteiler ohne Schutzgerät

Frankfurts Skyline aus Bürohochhäusern und die dichte Bank- und Geschäfts-City bedeuten viel Netzwerktechnik, Serverräume und IT-Arbeitsplätze auf engem Raum — genau die Elektronik, die auf Überspannungen empfindlich reagiert. Gleichzeitig stammt ein großer Teil der Hausinstallation aus dem ausgedehnten Nachkriegswiederaufbau, lange vor der Normänderung 2016: viele dieser Verteiler haben schlicht kein SPD verbaut. Bei Bedarf sind wir auch im weiteren Rhein-Main-Gebiet unterwegs, etwa in Offenbach am Main, Wiesbaden, Mainz, Darmstadt oder Hanau.

  • Büro- und Geschäftsetagen mit dichter Netzwerktechnik
  • Nachkriegsverteiler ohne verbautes Schutzgerät
  • PV-Anlagen mit zusätzlichem Schutzbedarf DC- und AC-seitig
Häufige Fragen

Überspannungsschutz — die wichtigsten Fragen

Reicht eine Steckerleiste mit Überspannungsschutz nicht aus?
Eine solche Steckdosenleiste schützt bestenfalls das eine angeschlossene Gerät und nur begrenzt. Ein mehrstufiges Konzept mit SPD Typ 1/2/3 im Verteiler nach DIN VDE 0100-534 schützt die gesamte dahinterliegende Elektroinstallation und alle angeschlossenen Verbraucher gleichzeitig.
Ist Überspannungsschutz im Altbau Pflicht?
Für unveränderten Bestand besteht kein zwingender Nachrüstzwang. Pflicht ist der Überspannungsschutz bei Neuanlagen und bei wesentlichen Erweiterungen der bestehenden Anlage. Eine Nachrüstung im unveränderten Altbau bleibt dennoch dringend empfehlenswert, gerade bei wertvoller Elektronik — wann Pflicht endet und Empfehlung beginnt, erklären wir ausführlich im Ratgeber Überspannungsschutz: Pflicht oder sinnvoll?.
Braucht meine PV-Anlage einen eigenen Überspannungsschutz?
Ja, das ist bei Photovoltaik ein typischer Anlass: Die zusätzlichen Leitungslängen auf dem Dach und der Wechselrichter profitieren von einem eigenen, DC- und AC-seitig abgestimmten SPD-Schutz.
Übernimmt die Versicherung Schäden nach einem Blitzschaden?
Ob und in welchem Umfang ein Schaden reguliert wird, entscheidet Ihre Versicherung im Einzelfall — dazu können wir keine verbindliche Aussage treffen. Was wir leisten können: den Zustand Ihres Verteilers fachgerecht dokumentieren und den Überspannungsschutz für die Zukunft nachrüsten.

Verteiler in Frankfurt auf Überspannungsschutz prüfen lassen?

Rufen Sie an und schildern Sie Baujahr und Auffälligkeiten Ihres Verteilers — wir sagen Ihnen ehrlich, ob und welches SPD-Konzept sinnvoll ist.